Dialog und Transformation – Auftaktveranstaltung zur Entwicklung einer pluralistischen Religionspädagogik

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Diese Veranstaltung, die eigentlich am 19. März in Bonn im Gustav-Stresemann-Institut hätte statffinden sollen, musste leider wegen der Corona-Krise verschoben werden. Als neuer Termin ist jetzt der 3. Dezember festgelegt worden.

Diese Veranstaltung war und ist als Auftaktveranstaltung zum Projekt einer pluralistischen Religionspädagogik gedacht. Ein Projektteam, zu dem Theologen und Religionspädagogen von unterschiedlichen Forschungseinrichtungen und aus mehreren Religionen gehören, hat in einem zweijährigen Prozess ein erstes Grundlagenpapier dazu erarbeitet, das in dieser Veranstaltung erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll.

Die Initiatoren schreiben dazu im Flyer der Veranstaltung:
“Die religiöse Pluralisierung ist an den Schulen deutlich spürbar und generiert zunehmend
grundsätzliche Fragen: Mit welcher Haltung begegnen wir dieser Pluralität? Wie gehen wir
mit den Wahrheitsansprüchen anderer Religionen im Klassenraum um? Von welchen Grund –
lagen her denken wir die Vielfalt der Religionen?
Neben dem Modell eines konfessionellkooperativen Religionsunterrichts werden im Blick auf die Zukunft auch religions-kooperative Modelle diskutiert, bis hin zu einem von
unterschiedlichen Religionsgemeinschaften gemeinsam verantworteten Religionsunterricht.
Vor diesem Hintergrund hat eine vom Bonner evangelischen Institut für berufsorientierte
Religionspädagogik (bibor) und vom PTI Bonn initiierte interreligiöse Projektgruppe, bestehend
aus jüdischen, christlichen und muslimischen Personen aus Forschung und Lehre, in einem
zweijährigen Prozess die Grundlagen und Möglichkeiten einer pluralistischen Religionspäda –
gogik entwickelt, die in dem Diskussionspapier* Dialog und Transformation – Auf dem Weg zu einer pluralistischen Religionspädagogik entfaltet wird. Dieses Papier soll auf dem
Studientag vorgestellt und mit den Autor*innen interreligiös diskutiert werden. Expert*innen
aus den drei Religionen werden zu dem Projekt einer pluralistischen Religionspädagogik Stel –
lung nehmen.
In Foren soll die Projektidee mit Blick auf die Fortbildungs-, die Ausbildungs- und die
Schulpraxis diskutiert werden.”

Alle Interessierten aus den genannten Praxisfeldern und aus verschiedenen Religionsgemeinschaften sind herzlich – nunmehr im Herbst – eingeladen teilzunehmen und das entwickelte Konzept mit den Initiatoren zu diskutieren!

Das inzwischen veröffentlichte Konzeptionspapier, das auf der Veranstaltung zur Diskussion gestellt wird, finden Sie hier .