Muslime und Corona-Pandemie

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In Corona-Zeiten vertreten Muslime unterschiedliche Auffassungen über den Umgang mit den Gebeten, die in Gemeinschaft verrichtet werden sollen. Generell kann man sagen, dass die meisten Muslime sich an die Regelungen in Corona-Zeiten halten. Aber einigen ist nicht bewusst, worum es sich handelt, und sie gehen damit sehr fatalistisch um. So verweigert sich z.B. ein Teil der Bevölkerung in der Türkei – in der Meinung, dass sie stärker als das Corona-Virus seien. Sie halten sich deshalb nicht angemessen an die Regeln.

Von nicht wenigen Muslimen wird die Corona-Krise als Produkt der Weltmächte wahrgenommen, auch sehr geprägt von Verschwörungsmythen. Andererseits werden in verschiedenen muslimischen Ländern unterschiedliche Maßnahmen gegen diese globale Pandemie unternommen. Ein langer Artikel auf der Website qantara.de befasst sich mit dem Thema am Beispiel von Saudi-Arabien, wo die muslimische Pilgerfahrt stattfindet. Hier kann man sich über den Umgang in der muslimischen Welt mit der Corona-Pandemie einen Überblick verschaffen. Wie sich Muslime dementsprechend u.a. im Fastenmonat Ramadan und während der großen Pilgerfahrt verhalten werden, wird anhand der theologischen Begründungen und der zentralen Rechtsmaxime im Islam analysiert.

Den Link zur Website quantara.de finden Sie hier.

Mehmet Mert, INTR°A